…im Schloss, das Licht in der Halle ist aus. Die stille (Hallen)Zeit ist gekommen. Die Halle wirkt leicht depressiv weil sie sich so verlassen vorkommt.
ABER: Nicht für Lange. Die Tage werden schon wieder länger und auch sonst kann sich die Halle glücklich schätzen, von solch famosen Spielern wie jenen des UTTV Joseratrans Kopfing (und zugegeben, deren auch ganz geilen Kontrahenten) bespielt zu werden. Überwintert doch die 1er auf Platz 1 in der Regionalklasse, die 2er NICHT auf einem Abstiegsplatz in der Bezirksliga und die 3er NICHT auf dem letzten Platz in der Bezirksklasse.
Zugegeben so richtig scheint in der Regionalklasse Innviertel niemand aufsteigen zu wollen, aber ohne Niederlage den ersten Durchgang zu überstehen ist trotzdem nicht selbstverständlich. So strahlt das Sternbild des Orion mit seinen markanten 3 Sternen derzeit hell über dem Firmament der Regionalklasse wo auch Erich Dornetshumer die Rangordnung der Sterne wieder zurechtgerückt hat und sich seinen jahrelang angestammten Platz 1 wieder zurückgeholt und Fabian Rodler und Florian Schmalhofer auf die Plätze verwiesen hat. Aja, und Bernhard Berger spielte auch mit und ist nebenbei ein absolut talentierter Chauffeur. Doch noch ist nicht aller Tage Abend, die Gegener kommen wieder, keine Frage.
Noch mehr Respekt muss man jedoch unserer 2er zollen. Von vielen bestimmt als ein klarerer Abstiegskandidat in der Bezirksliga Innviertel gehandelt, zeigen unsere Mannen was mit Kampfeslust, Mut und einer Respektlosigkeit in seiner positivsten Form möglich ist. Matthias Pöchersdorfer schaffte den Klassensprung in beeindruckender Manier und hat seinen Führungsanspruch (er ist Kapitän) in der Mannschaft als bester Spieler der 2er auch in der Tabelle verankert. Mit Sebastian Berger, der mit der Erfahrung aus der Regionalklasse die zweite Bank in der Mannschaft ist und Mentalitätsmonster Dominik Lehr, der ebenfalls bärenstark in der neuen Klasse angekommen ist, scheint ein Klassenerhalt plötzlich machbar. Kommt Andreas Schmalhofer noch in den Flow der letzten Saison, sogar sehr machbar. Knapp bleibt es allemal, trennen nur 4 Punkte von Rang drei, aber auch nur vom letzten Platz. Nur nicht nachlassen lautet somit die Devise für den Frühjahrsdurchgang.
Die 3er Mannschaft in der Bezirksklasse Innviertel/Schärding oft gebeutelt, da immer wieder Spielerausfälle der oberen Klassen kompensiert werden mussten, kam dem entsprechend nur schleppend in Fahrt. Zumal das dann auch ohne Altmeister Friedrich Berger, dem sein Rücken zu einer längeren Pause zwang, bewerkstelligt werden musste. Eine hohe Last, die die letzte verbliebene Mannschaftsstütze, Sebastian Aichlseder, zu tragen hatte. Die Stütze hielt. Mit der Rückkehr von Fritz konnte man am Ende sogar einen Sieg verbuchen. Der könnte sich um den Klassenerhalt noch als wichtig erweisen, erhalten wir durch eine Fügung des Schicksals in Person von Hans Ahrer einen weiteren Meister der Runden Kugel als Verstärkung, die daran glauben lässt. Auch wenn Hans‘ (Bundesliga)Talent eher der gelben Filzkugel gilt, erkennt man doch gleich, dass die Welt für Hans fix eine Kugel ist und er, egal in welcher Form, versteht mit ihr umzugehen. Wir sind gespannt wo die Reise beim Polyball endet.
Für Marcel Keiser und Georg ‚The King‘ Nöbauer war der Sprung in die Bezirksklasse ein Großer. Aber man kann ganz klar, Woche für Woche, erkennen, wie nach etlichen guten Matches aus der anfänglichen Frustration, Motivation wurde und der Wille zum Klassenerhalt voll entbrannt ist. Das Motto für das Frühjahr: Mögen die Spiele (von vorne) beginnen.
Zu danken ist natürlich wie immer auch unserer Ersatzbank. Allzeit bereit zu sein und dann im Moment die Leistung voll abrufen zu können ist kein leichtes Unterfangen. Umso glücklicher schätzen wir uns, dass wir uns auf Mathias Grüneis-Wasner, der auch beim Sieg in der Bezirksklasse beteiligt war, Franz Berger, Rene Ortmayr und Lukas Ertl verlassen können wenn Not am Mann ist.
So blicken wir doch zuversichtlich in die Rückrunde aber gönnen uns erst mal, solange es Dominik zulässt, eine wohlverdiente Pause bevor wir Anfang Jänner wieder mit dem Training einsteigen und es Ende Jänner mit der Vereinsmeisterschaft, als Vorbereitung für die Rückrunde wieder losgeht.
Der UTTV Joseratrans Kopfing wünscht allen seinen Fans, Mitgliedern, Spielern, (Opfern, Gegnern) Tischtennisfreunden, Funktionären, Sponsoren und Unterstützern, sowie deren Lieben ein frohes Weihnachtsfest und einen guten, verletzungsfreien und geilen Rutsch ins neue Jahr 2025.
Bleiben Sie gesund und dem UTTV Joseratrans gewogen!
Für die Vereinsleitung
Der Sektionsleiter