06.Feb.2024: Abstiegsgespenst vertrieben

Regionalklasse Innviertel: Wie schon in der Vorwoche beschrieben, trennen den dritten und drittletzten Platz nur wenige Punkte. Daher war ein Sieg gegen den letztplatzierten Schalchen praktisch Pflicht. Fast im Alleingang erledigten Erich Dornetshumer und Florian Schmalhofer mit je drei Einzelsiegen und dem gemeinsamen Doppelsieg diese Aufgabe. Von den Bergerbrüdern Bernhard und Sebastian, die derzeit etwas nach ihrer Form suchen, konnte nur Bernhard einen Punkt beitragen, der allerdings sehr wichtig war. Mit dem 8:4 Erfolg ist man vorerst die ärgsten Sorgen los.

Bezirksklasse Innviertel/Schärding: Auch Das Quartett aus Schardenberg (5er) war kein echter Prüfstein für unsere 2er- Mannschaft. Sebastian Aichlseder, Matthias Pöchersdorfer und Andreas Schmalhofer behielten mit je zwei Siegen ihre weiße Weste und ließen von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, wer als Sieger aus der Halle gehen würde. Dominik Lehr musste sich in einem hart umkämpften 5-Satz-Krimi Carina Mayer beugen und gewann nur eine Partie. Aichlseder/Pöchersdorfer dominierten auch im Doppel. Dem klaren 8:2 Sieg stand damit nichts mehr im Weg.

1. Klasse Innviertel/Schärding: Gegen eine sehr ausgeglichene Mannschaft aus Schardenberg (Spielgemeinschaft Schardenberg/Schärding 6) hatte es unsere 4er Mannschaft von Beginn an schwer. Fritz Berger, der alle seine drei Einzel gewann und Georg Nöbauer mit seinem überzeugenden 3:0 Sieg über deren Nummer 1, konnten die Niederlage nicht aufhalten. Vielleicht wäre es besser gelaufen, wenn die 2 Fünf-Satz- Partien nicht unglücklich verloren gegangen wären. Am Ende hieß es 8:4 für die Schardenberger.

2x St. Florian am Inn, 2x Sieg

Zwei Mannschaften aus Kopfing trafen auf zwei Mannschaften aus Sankt Florian am Inn. Die Vorzeichen unter denen die Partien stattfanden waren jedoch gänzlich gegensätzlich.

Regionalklasse: Die Einser aus Kopfing empfing zuhause die Einser aus Sankt Florian. Nachdem man in der Vorwoche den Sieg gegen Riedau aus dem Herbst nicht wiederholen konnte, verpasste man den Sprung auf Tabellenplatz 2 und somit die Chance das dichtgedrängte Verfolgerfeld, dem Vichtenstein uneinholbar enteilt ist, anzuführen. Nur 2 mickrige Pünktchen trennen Platz 2 vom 8. Rang, dem ersten Nichtabstiegsrang. Vor dem Spiel auf Platz 7 liegend musste ein Sieg her um nicht noch weiter an das Tabellenende zu rutschen und gegebenenfalls in den Abstiegsstrudel gezogen zu werden.

Da Sankt Florian aber ohne deren Nummer 2, dem erkrankten Michael Lang, zum Spiel antrat, wurde die Partie eine doch sehr einseitige Angelegenheit. Das hohe 9:1 war dann wohl dem etwas geknickten Kampfgeist der Florianer geschuldet.

Florian Schmalhofer mit zwei, Erich Dornetshumer sowie Sebastian und Bernhard Berger mit je einem Sieg holten die Einzelpartien. Schmalhofer/Dornetshumer waren auch im eng umkämpften Doppel erfolgreich. Zusammen mit 3 w.o. waren die 9 Punkte komplett.

Nächste Woche geht es nach Schalchen, dem Letztplatzierten. Sollte auch hier ein Sieg gelingen ist man die Abstiegssorgen hoffentlich los.

 

Bezirksklasse: Die Zweier auf Aufstiegskurs musste nach Sankt Florian. Rein rechnerisch der letzte verbliebene Konkurrent um den Aufstieg. Doch war es vor dem Spiel nicht der Gegner, der dem furchtlosen Mannschaftskapitän Matthias Pöchersdorfer die Sorgenfalten ins Gesicht zeichnete, sondern seine Mannschaftskollegen. Es galt mit Schmalhofer Andreas (Krankheit) und Aichlseder Sebastian (Schulung) doch gleich zwei Stammkräfte zu ersetzen. Als sich dann auch noch Edelreservist Lukas Ertl verhindert zeigte und der bereits zum Dienst rekrutierte Mathias Grüneis-Wasner ebenfalls erkrankte und Bedenken anmeldete, ob er denn bis zum Spiel fit würde, war die Sorge groß eine konkurrenzfähige Mannschaft stellen zu können.

Aber wenn wir auch hier nicht im altgriechischen Sparta sind, dann immer noch in Kopfing, wo Mannschaftsgeist und Loyalität immer noch hoch gehalten werden. Lukas setzt alle Hebel in Bewegung um seinen Einsatz noch zu ermöglichen und Mathias zeigte, dass wo ein Geist willig ist, das Fleisch nicht schwach sein muss und trat ebenfalls an die Platte.

Dass Spiel war hitzig und mit fünf 5-Satz Partien der erwartete Kampf. Angeführt von Matthias Pöchersdorfer, der kein Spiel abgab und 3 Siege verbuchte und je einem Sieg von Lukas Ertl, Mathias Grüneis-Wasner und Dominik Lehr, sowie zwei gewonnenen Doppeln (Lehr/Pöchersdorfer und Ertl/Grüneis-Wasner), konnte man die Partie dann überraschend klar mit 8:3 für sich entscheiden.

Jetzt gilt es für die restliche Saison die Konzentration hoch zu halten und darauf zu hoffen, dass der Verletzungsteufel und etwaige Krankheiten den zum Greifen nahe scheinenden Aufstieg nicht gefährden.

 

1. Klasse: spielfrei

26.Jan.2024: Auf Kurs

Regionalklasse Innviertel: Einen Dämpfer, der in dieser Höhe doch unerwartet war, setzte es für unsere 1er in Riedau. Die in Bestbesetzung angetretenen Pramtaler ließen unseren Spielern keine Chance und schlugen sie klar mit 8:2. Nach dem raschen 3:1 Rückstand und dem knappen Verlust beider Doppel (3:2 verloren), war eine Wiederholung des Herbsterfolges in weite Ferne gerückt. Nur Vereinsmeister Florian Schmalhofer gewann seine beiden Einzel.

Bezirksklasse Innviertel/Schärding: Wie im Herbst aufgehört, setzte unsere 2er die Erfolgsgeschichte im Frühjahrsdurchgang fort. Schon die erste Runde gegen Ried 2 war ja von enormer Bedeutung, handelte es sich ja um den unmittelbaren Gegner um den Aufstieg. Zwar gingen das erste und vierte Spiel verloren, danach ließ man sich aber nicht mehr in die Suppe spucken. Den Riedern gelang nichts mehr und wurden sicher mit 8:2 geschlagen. Dominik Lehr und Matthias Pöchersdorfer holten je zwei Punkte, Matthias Grüneis- Wasner (ersetzte Sebastian Aichlseder) und Andreas Schmalhofer je einen. Auch die Doppel wurden gewonnen (Grüneis-Wasner/Pöchersdorfer und Lehr/Schmalhofer).

1. Klasse Innviertel/Schärding: Auch die 3er konnte einen hart erkämpften 8: 6 Sieg gegen Waizenkirchen 5 einfahren, der erst mit der letzten Partie feststand. Dass Fritz Berger seine drei Einzel gewinnen würde, davon konnte man vielleicht noch ausgehen, aber dass ein in Bestform agierender Marcel Keiser zweimal als Sieger von der Platte ging, war so nicht zu erwarten. Zufrieden darf auch Julian Aichinger sein, der für den verletzten Georg Nöbauer einsprang. Mit seinem unorthodoxem Unterschnittspiel gewann er zwei Spiele (darunter das entscheidende 14er) und verlor seine drittes nur knapp (9:11 im fünften Satz). Mit Marcel Keiser war er auch im Doppel erfolgreich.

19. Jan. 2024: Schmalhofer verteidigt Titel

Immer wieder ist man versucht, sich Chancen auf den Thron auszurechnen. Aber bei den Vereinsmeisterschaften waren letztendlich wieder die üblichen Verdächtigen voran. Mangels Nennungen in den unteren Rängen (jeder wollte sich mit den Besten messen), wurde der Titel in einer Leistungsgruppe ausgetragen. In drei Vorrundengruppen qualifizierten dich die 3 ersten und zweiten Spieler je Gruppe, sowie die zwei besten Drittplatzierten zum 8er- Raster. Im k.o. Modus wurde daraufhin der Meister ermittelt. Florian Schmalhofer siegte klar über Erich Dornetshumer, Sebastian Berger hatte hart gegen Matthias Pöchersdorfer zu kämpfen um Platz drei einnehmen zu können.